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Ausreden gibt es keine mehr!!!

 
von wegen Segel zu schwer, Brett zu kippelig, Neopren passt nicht, zu kalt heute…usw. Noch nie war es so einfach das Windsurfen zu erlernen, denn das perfekte Material gibt’s im Surfshop oder wartet bereits in der Surfschule vor Ort auf Dich. Sogar für die Kidds kann man sich leichtes Material, welches sogar „mit wächst“ zulegen.

Segel:

Für den Anfang langt daher ein Segel zwischen 4-5 qm. Größer sollte das Tuch zum Erlernen der Grundtechniken nicht sein, denn es wird wohl oder übel oft ins Wasser fallen. Das anschließende Aufholen kostet Kraft, und je einfacher das geht, desto mehr Spaß hat der Surflehrling.
Später legst du dir dann eine gut abgestufte Segelpalette für die jeweiligen Windverhältnisse an deinem Homespot zu. Um dann das richtige Segel auszuwählen, gilt immer noch folgende Faustregel: Die gemessene oder geschätzte Windstärke + qm des Segels sollten, bei einem Körpergewicht von75kg in der Summe 11,0 ergeben. (z. B.: 4-5 Bft. + 6,5qm Segel = 11,0) Pro 10kg Gewicht mehr oder weniger ist die Summe um 0,5 Points nach oben bzw. unten zu korrigieren. Außerdem kommt es auch drauf an was für ein Typ Surfer du bist oder werden willst. Racer fahren in der Regel etwas größere Tücher, Freestyler oder solche die es werden wollen greifen eher zu einem kleineren ,,Lappen".

Boards:


Die Boardpalette heutzutage bietet Boards zwischen 180 l Vol. und ca. 70 l. Vol an. Mit welchen Board jeder einzelne am Ende glücklich wird hängt ab von dem eigenen Körpergewicht, dem bevorzugten Surfrevier (Binnensee oder offenes Meer) und dem Fahrkönnen des Surfers. Ein Liter Volumen entsprechen dabei etwa 1 Kilo Auftrieb. Deshalb werden Boards unter 80 l. auch als Sinker bezeichnet.
Zum Erlernen der Grundtechniken kann das Board eigentlich nicht groß genug sein.

Ein Surfboard benötigt in der Regel keinerlei Pflege. Nur beim Transport sollte man breite Spanngurte verwenden, und diese nur so fest zurren wie nötig. Ansonsten gibt’s hässliche Abdrücke und Quetschungen die sogar zu Rissen führen können und das Board ruinieren. Ein Boardbag ist daher sehr zu empfehlen.
Im Winter und bei Flugreisen nicht vergessen die Entlüftungsschraube zu öffnen (falls vorhanden) Ansonsten sollte man an der Schraube eigentlich nicht jeden Tag dran rumdrehen. Bei ca. 20 ° Außentemperatur verschließen. …fertig. Anderweitige Empfehlungen kann man gern auch befolgen, jedoch ruiniert man seine Planke eher damit! Beispiel: Schraube ist offen, und dein Board in der prallen Sonne auf dem Autodach. jetzt willst du damit aufs 18° kalte Wasser und drehst die Schraube logischerweise zu. Was passiert? Das Board bekommt einen plötzlichen Unterdruck dem der stellenweise weiche Kern nicht mehr standhalten kann. Faustgroße irrreparable Dellen oben oder unten sind die Folge.  Bei plötzlichen Überdruck "delaminiert" das Board. d.h. die Außenhaut löst sich vom Kern, und passiert meist auf der Unterseite. Einen solchen Schaden kann man aber mir relativ wenig Aufwand reparieren.

- Board startklar machen:
gucken ob Mastfuss Finne und Lüftungsschraube fest verschraubt sind. mehr ist nicht nötig. Die Fußschlaufen sollten nicht durch den Transport platt gedrückt sein. Das kann man verhindern indem man vorher Tennisbälle unter jede Schlaufe klemmt. Dies passiert aber heutzutage mit den gängigen Serienschlaufen kaum noch. Ist eigentlich ein Problem früherer Surftage.

Finne:

Die Bedeutung dieser kleinen unscheinbaren Dinger am Heck eines jeden Boards sollte man keineswegs unterschätzen! Die "richtige" Finne ist maßgeblich dafür verantwortlich ob deine Board -Rigg Kombination funktioniert. Es ist mir hier quasi unmöglich alle in Frage kommenden Finnen und deren verschiedene Auswirkungen zu analysieren und zu beschreiben, so komplex ist dieses Thema. Mit der empfohlenen Serienfinne für dein Board machst du zumindest mal nix falsch, wenngleich es meist bessere ( und leider auch teurere ) Alternativen gibt. Optimal ist es wenn die Finnengröße sich analog der Segelgröße anpassen lässt. Heißt quasi, wenn du ein großes Segel fährst sollte auch eine etwas längere Finne unters Board. Umgedreht genauso. 4 verschiedene  Finnenkastensysteme machen die Tauscherei zusätzlich umständlich kompliziert. US-Box-, Powerbox-, Turtl- und Tuttleboxfinnen passen nur in das ensprechende Finnenkastensystem des jeweiligen Boardes. Am weitesten verbreitet ist die Powerbox. Die US-Box findet man vor allem in älteren Boards und auch in neuen Waveboards, da es das einzigste System ist bei dem sich die Finne im Kasten verschieben lässt.

Neopren:

Neos sollte man eigentlich, schon aus hygienischen Gründen nicht gebraucht kaufen. Der Anzug ist das Teil der Ausrüstung, welches man sich unbedingt im Shop kaufen sollte. Dort kann man nicht nur die Größe testen, sondern man merkt auch gleich, ob sich der Anzug überhaupt alleine An- und Ausziehen lässt. Einige Modelle machen da echt Probleme, ohne hier Namen nennen zu können.
Hast du die Absicht auch schon im Frühjahr bis in den Herbst hinein deinem neuen Hobby nachzugehen, empfiehlt sich ein Neo mit mindestens 5 mm Dicke. (meist haben die 4-6mm)
Ein Shorty für den Sommer hat hingegen nur 2mm Neo-Dicke.
 

Segel aufbauen:

hier kommt es auf den richtigen! „TRIMM“ an! Dein teures neu gekauftes Markensegel kann, wenn falsch aufgeriggt, sich zu einem störrischen unhandlichen Flattertuch entwickeln. Moderne Segel (außer Wave) bekommen dabei hauptsächlich übers Vorliek ihre Grundspannung, wobei man unter Umständen schon mal richtig am Tampen ziehen muss. Nur keine Angst, das da was kaputtgehen könnte! Wenn man den Tampen um den Trapezhaken wickelt, geht’s einfacher.

Im Prinzip gilt immer: viel "Profil" = Segel hat viel Vortrieb. Deshalb bei weniger Wind mehr Bauch trimmen !!! Frischt der Wind mal auf, dann muss man nicht sofort auf ein kleineres Segel umriggen, sondern trimmt das Segel erst mal "flach" dazu ordentlich das Vorliek durchziehen, und evtl sogar am Schothorn etwas Spannung geben. Jetzt hat das Segel ein besseres "Handling" und lässt sich auch bei "Überpower" noch beherrschen.


Beim Aufriggen von großen Segeln drauf achten das sich so wenig wie möglich Falten und Knicke bilden. Kann man vermeiden indem man den Mast soweit von Hand einschiebt bis es nicht mehr weitergeht. Anschließend fädelt man einen langen Tampen durch Base und Vorlieköse und zieht das Segel mit einem Rutsch bis Anschlag. Ebenso beim Abbauen: Tampen irgendwo ins Top einfädeln und um einen Baum oder Abschleppöse deiner Karre und den Mast mit einem Rutsch rausziehen. (Windrichtung beachten, ein Segel ohne Mast flattert schnell mal durch die Gegend)

12.11.2006 Änderung! Achtung der o.g. Tipp ist mittlerweile nicht mehr allgemein richtig. Die neueren Segel. ca. ab Bj. 2002 haben jetzt meistens eine extrem starke Vorliekskrümmung welche das Masteinschieben in einem Zug erheblich erschweren. Probiert man es trotzdem muss man mit aufgescheuerten oder gar einreißenden Masttaschen rechnen. Notgedrungen sollte man wieder zur Ziehharmonikatechnik zurückkehren. Falten und Knitter im Bereich hinter dem Mast muss man somit in Kauf nehmen.


Woran erkennt man nun ein perfekt getrimmtes Segel? : rein optisch nirgends! ... nur beim surfen selbst fühlt man einfach das alles perfekt passt. Dazu gehört, daß sich das Segel problemlos komplett dicht holen lässt, dabei einen ordentlich Vortrieb entwickelt und bei entspannter Gleitfahrt die Hände locker auf der Gabel ausruhen.

 



Noch ein spezieller Tipp: Beim einfädeln des teilbaren Mastes in die Masttasche kann es passieren das man bei Segeln mit Variotop zu weit einschiebt, dann bekommt man das Hütli oben nicht mehr drauf. Jetzt sollte man nicht den Fehler machen und unten am Vorliek den Mast wieder zurückziehen! Dabei kann evtl. die untere und obere Hälfte des Mastes etwas auseinanderrutschen. Beim anschließenden spannen des Vorlieks rutscht der dann aber erfahrungsgemäß auch nicht mehr zusammen, bedingt durch die Biegekurve der Masttasche. Geht man dann so aufs Wasser bei ordentlichem Hack machts knack. ….sch… billig Mast heißt es dann meist… und das Segel ist auch noch im A…h, zumindest en Loch in der Masttasche

Noch ein Wort zu den Trapeztampen: Je nach aufgezogener Segelgrösse sollten die Tampen auch mit verstellt werden !! ( Drum sind die Dinger ja verstellbar ) Muss man z.B. die Gabel für ein kleineres Segel 20 cm kürzer machen, gehören die Tampenenden jeweils ca. 10 cm vor. Das ist ganz entscheidend über Lust oder Frust auf dem Wasser. Viele vernachlässigen diese Feineinstellungen und wundern sich dann über Blasen an den Händen , da ständig mit einer Hand (meist der Masthand) der verkehrte Druckpunkt nachreguliert werden muss. Wenn alles perfekt eingestellt ist muss man zumindest für ein paar Sekunden während der Fahrt beide Hände von der Gabel nehmen können (geht nur bei kleinen Wellen).

Material tragen:

Schon beim Transport ist einiges zu beachten!! Egal ob Board und Rigg einzeln oder zusammen bis zum unmittelbaren Ufer getragen werden.
Der Surfer sollte sich immer auf der Seite befinden wo der Wind herkommt!! Ansonsten, wenn eine richtige Böe kommt und Du spazierst grad mit deinem Segel Schothorn voraus über den vollen Parkplatz, brauchst Du eine gute Privathaftpflicht (werden hier nicht vermittelt!) Der Wind hilft sogar beim tragen, indem man die Fläche des Segels als Auftrieb nutzt. Gilt sowohl beim „überkopftragen“ wie auch in Hüfthöhe. Eine Hand ist dabei natürlich immer am Mast überhalb des Gabelbaumes und die andere wie beim Surfen direkt an der Gabel. Mit dem Kopf kann man auch noch etwas nachhelfen, kann aber bei Holzköpfen Beulen im Segel verursachen!

Mit etwas Übung lässt sich auch Board und Segel zusammen tragen. Dazu das Board an der äußeren vorderen Fußschlaufe nehmen und mit der anderen Hand das Rigg am Gabelbaum auf der obenliegenden Seite etwa zwischen den Trapeztampen greifen. So geht man dann, (die Boardunterseite zeigt immer gegen den Wind) locker bis ins knietiefe Wasser. Aufsteigen und los gehts.
 

Wind:

 

Windsurfen: Fachwörterverzeichnis

(Danke an Thorsten H.  http://www.goiter.de ) gabs zumindest mal

A
Abdrift: Seitliche Bewegung des Brettes nach Lee; durch Strömung oder Querkraft im Segel.
Abfallen :Mit der Brettspitze vom Wind wegdrehen; nach Lee fahren.
Ablandig :(s. Offshore)
Abschleppöse: Befestigungsmöglichkeit am Bug eines Surfbrettes, um es im Notfall abschleppen zu können.
Achterliek: Die Kante des Segels vom Top zum Schothorn. Das Achterliek wird durch Latten gestützt.
Aerials: Manöver, die in der Luft ausgeführt werden und Sprünge von der Wellen-Lippe oder der Walze beim Abreiten.
A-Frame: Welle, die gleichmäßig nach beiden Seiten bricht.
Airex :Handelsname für flexible, drei bis fünf Millimeter dicke PVC-Hartschaumplatten. Werden für besonders leichte und stabile Außenhäute von Surfboards verwendet.
Am Wind: So nahe wie möglich an der „toten Zone" surfen.
Amwindkurs: Kurs bei dem der Wind ca. 50°-90° zur Brettmittellinie bläst.
Antizipation: Vorwegnahme bzw. Vorbereitung einer Bewegung.
Asymmetrische Bretter: Die Boards mit einem asymmetrisch gestalteten Heck kamen zuerst 1983 auf, hauptsächlich auf Hawaii, wo Wind und Welle fast immer aus der gleichen Richtung kommen. Einer der Protagonisten dieser Bretter ist Craig Masonville, Produzent der High-Tech-Boards. Die Grundidee ist, dass die Bottom-Turn-Seite lang- gestreckt und dünn ist, um die Turns mit hoher Geschwindigkeit fahren zu können, während die Cut-Back-Seite breit und auftriebsstark ist, um die Drehungen auf dem Teller an der Welle zu erleichtern.
Atmosphärischer Wind :Luftbewegung, die durch Druckunterschied in der Atmosphäre entsteht.
Auffieren :Mit der hinteren Hand (Segelhand) den Gabelbaum wegdrücken, um den Segeldruck zu verringern.
Auflandig: (s. Onshore)
Auftrieb :Die Kraft, die das Board schwimmfähig macht.

B
Backbord: In Fahrtrichtung gesehen, die linke Seite des Brettes.
Backbordbug :Das Segel steht auf der in Fahr-trichtung gesehenen linken Seite des Boards.
Backhalten: Segel gegen den Wind drücken
Backside :Wellenreiten mit dem Rücken zur Welle (Welle nach Luv abreiten).
Bail-out: Aus der Welle drehen oder springen bevor sie close-out bricht.
Barrel :Wassertunnel, den eine schnelle, steile Welle formt.
Barrel-Roll: (à Loop)
Beachstart: Aus dem flachen Wasser aufsteigen und starten.
Beaufort-Skala: Tabelle, um die Windstärke und die damit zusammenhängenden Effekte anzuge-ben. (s. Windstärke)
Benetzte Fläche :Die gesamte Fläche eines Bootskörpers, die mit dem Wasser in Berührung kommt. Der Wasserwiderstand des Brettes hängt im Gleiten auch von der benetzten Fläche seiner Unterseite ab. Je kleiner und kürzer sie ist, desto so schneller wird mans sein.
Bevel: (engl. Abschrägung) Mit Bevels an den Brettkanten wird ein Kompromiss zwischen harten und weichen Kantenformen gefunden. Die Bevels werden manchmal bis unter das Brett gezogen und konkav gestaltet, um die Angleiteigenschaften bei Leichtwind durch einen quattrokonkaven Effekt zu verbessern.
Blindstich :Moderne Surfanzüge werden Blind-stichgenäht und die Kanten verklebt. Blindstich be-deutet dabei, dass der Faden nicht durch das ganze Material hindurchgezogen wird. Dadurch bleiben die Nähte wasserdicht und isolieren besser.
Body-Drag: Manöver, bei dem man sich aus voller Fahrt ins Wasser hängen lässt und dann wieder aufsteigt.
Bottom: Meeresboden, Unterwasserschiff, Fuss der Welle.
Bottom-Turn :Kurve im Wellental, um wieder gegen die Welle zu fahren.
Brettmittellinie :Eine gedachte Linie vom Bug zum Heck auf der Brettmitte.
Brought reach :(engl.) Raumer Kurs nahe dem Halbwindkurs
Bruchfestigkeit :Mechanische Festigkeit gegen Knickbelastung.
Bug: Der vordere Teil des Brettes.

Camber: (auch Camber-Inducer) Eine Plastik-spange, die die durchgehende Latte mit dem Mast verbindet. Mit Cambern wird ein sehr steifes Profil der Segel erreicht, das direkt am Mast sehr stark ausgestellt ist, die Verwirbelung durch den Mast reduziert und als außerordentlich vortriebsstark gilt. Dieses starre Profil verschlechtert auf der anderen Seite die Handlichkeit des Riggs.
chambern :(engl.) Schaum ausbohren zur Ge-wichtsredzierung.
Channel: Kanal, der durchs Riff führt / Rinnen im Unterwasserschiff
carven: (àschneiden)
Chop: Englischer Ausdruck für Wind- oder Kabbel-wellen.
Chop-Hop :Kleiner Sprung über eine Kabbelwelle
Choppy: Unruhiges, kabbeliges Wasser
Close-out :Wenn die Welle gleichzeitig über ihre ganze Länge bricht und es keinen Weg an der Weißwasserwand vorbei gibt.
Crest: (engl.) Kamm der Welle (à Lip)
Custom-Made :Custom-Made-Boards sind Einzel-stücke, die überwiegend in Handarbeit hergestellt werden. Viele dieser Boards werden jedoch auch nach Schablonen hergestellt, einzigartig sind sie somit mehr wegen der phantasievollen Form- und Farbgestaltung.
Auch Segel, Finnen und andere Ausrüstungsge-genstände werden für besondere Ansprüche als Einzelstücke hergestellt.
Cut-Back: Beschnittener Turn auf dem Wellen-kamm.

D
Delaminieren :.Trennung des Laminats vom Schaum.
Dichtholen :.Das Segel mit der hinteren Hand am Gabelbaum anziehen, so dass ein Optimum an Vortrieb entsteht.
Donkey-Kick :.Das Brett im Flug kräftig nach Lee stoßen.
Dreisechziger (360er): .Mit dem Board einen Voll-kreis (360°) fahren.
Drop:. Den Wellenhang nach dem Einstieg hin-untersurfen.
Druckfestigkeit :Mechanische Festigkeit gegen konstante Krafteinwirkung auf eine Fläche.
Druckpunktwanderung :.Senkrechte und waage-rechte Verlagerung des Segeldruckpunktes bei unterschiedlichen Windverhältnissen. Segel mit starker Druckpunktwanderung sind unruhig und schwer zu kontrollieren.
Duck-Jibe:. Halse mit dem Schothorn durch den Wind.
Dumping-Shorebreak: .(s. Shorebreak)
Dünung :.Wellen, die ohne Windeinwirkungen über große Entfernungen laufen(àSwell, Wellen)
Dynamischer Auftrieb :.Auftrieb durch Bewegung. Sinker, die normalerweise untergehen, erhalten durch die Geschwidigkeit beim Surfen dynamischen Auftrieb.

E.
Eigensteuerverhalten:. Selbständiges Steuern des Brettes ohne Zutun des Fahrers.
Epoxy-Harz .(auch Epoxi / Epoxi[d]harz) :Epoxy-Harz wird verwendet, um besonders leichte und belastbare Laminate aus Glasfasergeweben herzustellen, Polyester ist allerdings billiger und auch problemloser und schneller zu verarbeiten. Epoxy-Harz kann sowohl mit PU-Schaum als auch mit PE-Schaum verarbeitet werden. Dagegen greift Polyester wegen seiner ähnlichen chemischen Struktur PE-Schaum an.
EPS :.Expandiertes Polystyrol. Bekannt unter dem Handelsnamen Styropor.

F.
Face: .Wellenvorderseite
Fahrtwind :.Der durch die eigene Fahrtge-schwindigkeit hervorgerufene Wind.
Finne :.Die Finnen führen das Brett und verringern die seitliche Abdrift. Bretter mit schmalem Heck, die an sich schon einen guten Griff im Wasser haben, benötigen weniger Finnenfläche. Boards mit breiterem Heck werden dagegen mit großen Finnen oder Twinser-Finnen gefahren. Thruster-Finnen waren früher bei Waveboards sehr beliebt.
Finnenkasten :.Finnenkästen sind Massenprodukte, die nach einheitlichem Muster in verschiedenen Längen hergestellt werden. Die Finnen sollten fest sitzen, gleichwohl aber leicht auszutauschen sein. Finnenkästen werden heutzutage auch als Mastspur für die meisten Bretter verwendet.
Am meisten verbreitet ist die Powerbox, bei Waveboards die US-Box. Auf große Finnen wirken starke Kräfte. Hier werden Tuttle- oder Deep Tuttle-Boxen verwendet. Bei der Trimbox kann (wie bei der US-Box) die Finne verschoben werden.
Freestyle :.Tricksurfen; Sammelbegriff für Manöver, die nicht besonders nützlich, aber sehr schön anzuschauen sind.
Frontside:. Wellenreiten mit dem Gesicht zur Welle (Welle nach Lee abreiten).
Fusslatte: .Die unterste Segellatte (stützt den unteren Teil des Segels)
Fussschlaufen: .Auf dem Brett montierte und ab-nehmbare Schlaufen, die dem Surfer bei starkem Wind und bei Sprüngen einen besseren Halt auf dem Brett geben. Fussschlaufen sollten problemlos verstellbar, komfortabel (mit einer dicken Schicht Neopren ummantelt) und für optimalen Trimm und maximale Brettkontrolle korrekt platziert sein. Spezialisten benutzen für bestimmte Bedingungen gelegentlich auch asymmetrische Fussschlaufen-anordnungen.
Fusssteuerung :.Steuerung der Funboards durch Gewichtsverlagerung von Kante zu Kante (durch Brettneigung).

G.
Gabelbaum :.Ellipsenförmige Griffleiste, in der das Segel gespannt wird und an der der Surfer das Rigg hält. Bäume mit vorgegebener Länge erreichen die höchste Steifigkeit. Dennoch bevor-zugen die meisten Surfer verstellbare Vario-Gabelbäume, die eine größere Einsatzbreite ermöglichen.
Heutzutage haben sich superweiche Gabelbaumbe-läge (z.B. Pro Grip) durchgesetzt.
Gap: .Noch nicht gebrochenes Face einer Welle zwischen zwei Walzen.
GFK :.Abkürzung für glasfaserverstärkten Kunststoff.
Glasgelege :.Zu einer Matte verpresste, nicht aus-gerichtete Glasfasern.
Glasgewebe .:Glasfasern, die ähnlich wie ein T-Shirt-Stoff verwoben sind.
Glassy: .Spiegelglatte Wasseroberfläche auf einer Welle.
Gleiten .:Funboards verdrängen kaum Wasser, sie gleiten obenauf. Je kleiner die Gleitfläche ist, um so schneller ist das Brett.
Groundswell :.Weitgereiste Wellenfronten, die durch entfernte Stürme entstanden (hohe, kräftige Welle).

H.
Halbtrockenoveralls .Halbtrockenanzüge (Stea-mer) sind die richtige Bekleidung für 99 Prozent aller Surftage in nördlichen Gefilden. Die Nähte sind wasserdicht (normalerweise blindstichgenäht) und die Abschlüsse an Hals, Armen und Fuss-gelenken sind relativ eng. So kann nur wenig Wasser hineinlaufen, und die Steamer halten gut warm. Trockenanzüge, die vollkommen Wasser-dicht sind, halten zwar noch besser warm, sind aber zum Surfen sehr unbequem.
Halbwinds :.Auf Halbwindkurs surfen.
Halbwindkurs :.Der Kurs, bei dem der Wind 90° zur Brettmittellinie bläst.
Halse :.Richtungsänderung, bei der das Brett mit dem Heck durch den Wind dreht.
Hart am Wind :.siehe „Hoch am Wind".
Heck: .Der hintere Teil des Brettes.
Helikopter :.Freestyle-Trick, bei dem das Rigg 180 Grad durch den Wind gedreht wird.
Hoch am Wind :.(auch Hart am Wind) Fahrtrichtung schräg gegen den Wind, wobei man „Höhe gewinnt".
Hump :.(engl.) Buckel; hier fussfreundliche Erhöhung im Standbereich.

I.
Impact Zone:. Stelle, an der die Wellenlippe zusammenbricht. (Bezogen auf die Brandung: Stelle, wo die größten Sets brechen.)
Inside :.Kleinere Wellen, die in Ufernähe brechen.
Intelligent Head Design :.Stark ausgestelltes Top bei North-Segeln. Wird von einer normalen Segellatte gestützt.

J.
Jibe :.Englischer Begriff für Halse: Drehung mit dem Heck durch den Wind.

K.
Kanten :.Die Kanten der Bretter werden in sehr unterschiedlicher Weise geshaped. Scharfe und weiche Kanten erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Der Englische Begriff Rails (eigentlich: Schienen) erklärt die Funktion der Kanten sehr anschaulich. Gerade, langgezogene Rails lassen das Brett gut geradeauslaufen, die runden Kurven des Hecks er-möglichen radikale Halsen.
Kevlar: .Aromatische Polyamidfaser, die sich durch besondere Zugfestigkeit auszeichnet (doppelt so stark wie Glasfaser und fünfmal so stark wie Stahl)
Klemme :.Vorrichtung, um einen Tampen ohne Knoten allein durch Einklemmen festzuhalten.
Knoten: .internationales Maß für Wind- und Brettge-schwindigkeit; 1 Knoten= 1,852 Kilometer/Stunde.
Kohlefasern :.Kohlefasern (auch Carbonfaser genannt) werden zur Verstärkung der Laminate sowohl für Custom-Mades als auch für Serien-bretter verwendet. Sie sind extrem reißfest (bis zu zehnmal zugfester als Glasfasern), allerdings sehr schwer zu verarbeiten und recht teuer. Auch zur Herstellung von Masten, Finnen und Gabelbäumen.
Konkaven :.nach allgemeiner Erkenntnis machen konkave Unterwasserschiffe die Bretter schneller, da Luft unter das Brett gezogen wird und es wie auf einem Luftkissen gleiten lässt.
Je nach Einsatzbereich der Boards werden einfach, doppelt oder quattro konkave Formen verwendet. Entscheidend ist jeweils die Tiefe der Wölbung. Generell gilt: Tiefere Konkaven sind besser ge-eignet für Starkwind, gleiten aber schlechter an. Außerdem haben stark längsstrukturierte Unter-wasserschiffe die Tendenz, wie auf einer Schiene nur geradeaus zu laufen.
Kreuzen :.„Schläge" am Wind, die im Zickzackkurs mal auf Steuerbordbug mal auf Backbordbug gefahren werden.
Kurse :.Die verschiedenen Fahrtrichtungen eines Surfboards, bezogen auf die Windrichtung.

L.
Lateraldruckpunkt (LDP) :.Der imaginäre Punkt, auf dem sich alle auf den benetzten Teil des Boards wirkenden Kräfte vereinigen. Der Punkt wandert je nach Windstärke und Position des Sur-fers nach vorn oder hinten und resultiert aus den Flächen von Brett, Finne und Schwert. Der LDP legt auch die Drehachse des Brettes fest.
Latten :.(s. Segellatten)
Lee:. Die dem Wind abgewandte Seite, bzw. die Richtung, in die der Wind weht.
Leetonne :.Boje, auf die man raumschots oder vorwinds zufährt.
Left :.Eine Welle, die vom Strand aus gesehen von links nach rechts bricht.
Le-Mans-Start: .Ein Slalomstart vom Strand aus. Nach dem Startschuss müssen die Surfer zuerst mitsamt Material ins Wasser rennen und dann lossurfen.
Level :.(engl.) Ebene
Lieken: .Die drei Seiten des Segels werden als Vor-, Achter- und Unterliek bezeichnet.
Line-up :.Aufreihung von Wellen an einem Spot.
Lip .:Oberkante/Kamm der (gerade brechenden) Welle (Wellenlippe).
Lip Slide :.Eine Art Spin-out auf der Lippe.
Loop :.Überschlag mit Brett und Rigg. Wird rückwärts und vorwärts gesprungen. Wird der Looping mehr horizontal ausgeführt, nennt man das Manöver Barrel-Roll.
Luff Panel :.Vorderste senkrechte Segelbahn, die direkt an die Masttasche genäht ist.
Luv :.Die dem Wind zugewandte Seite, bzw. die Richtung, aus der der Wind kommt.
Luvtonne :.Boje, die im Wind liegt und die man auf Amwindkurs erreicht.

M.
Mast .:Langes Rohr (meist aus Carbon; früher aus Epoxy, GFK oder Aluminium) an dem das Segel befestigt wird.
Mastfuss :.Der Mastfuss verbindet das Rigg mit dem Board. Dazu gehört ein Gummigelenk (Powerjoint), ein Drehgelenk und die Befestigung im Brett. Die meisten Mastfüße werden mit einer Platte und und einer stabilen Schraube in einem Finnenkasten auf der Brettoberseite verankert.
Masthand :.Die in Fahrtrichtung gesehen vordere Hand, die beim Surfen nahe am Mast liegt.
Mastprotektor .:Ein Kunststoffschutz, der unten um den Mastfuss gelegt wird, um das Deck vor Be-schädigungen durch den Mast zu schützen.
Mastschiene :.Mastspur-Konstruktion, bei der der Mastfuss auf einer in Längsrichtung auf dem Board montierten Schiene befestigt wird. Heutzutage wird als Mastschiene ein Finnenkasten benützt, in dem der Mastfuss weiter nach vorne oder nach hinten geschoben werden kann.
Masttasche :.An die Vorderkante des Segels (Vorliek) genähte, schlauchförmige Tasche, in die der Mast gesteckt wird. Die Tendenz zu weit-geschnittenen Masttaschen ist inzwischen überholt. Masttaschen sollen eng sein, damit möglichst wenig Wasser eindringen kann.
Masttechnik :.Fahrtechnik, bei der man in Manö-vern an den Mast greift.
Maximale Geschwindigkeit. Die höchstmögliche Geschwindigkeit, beim Windsurfen auf raumem Kurs möglich.
Mini-Batten: .Kurze Latten, die ohne Spannsystem in das Segel eingearbeitet sind. Diese stabilisieren das Achterliek zusätzlich.
Mischformen :.Boards mit Konstruktionsmerkmalen von Verdrängern und Gleitern.
Mittelschiffslinie :.(à Brettmittellinie)

N.
Nose :.(engl.) Bug

O.
Offshore(wind):. Der Wind bläst ablandig (aufs Meer hinaus).
Off-the-lip:. Manöver (radikaler Turn) am Kamm der Welle, bei dem mindestens der Bug deutlich darüber hinausschießt.
Onshore(wind) :.Der Wind bläst auflandig (vom Meer zum Land).
Orbitalbewegung :.Die angenähert kreisförmige Bahn, die die Wasserteilchen der Oberfläche im Seegang beschreiben.
Outer Reef :.Riff auf dem offenen Meer, bei dem die Wellen nur bei hohem Swell brechen.
Outline. Aussenlinie, hier Umriss des Brettes.

P.
Panel :.Layout Anordnung der verschiedenen Segel-bahnen.
Pin-tail (engl.):. Spitzheck
Pointbreak :.Surfspot, an dem die Welle immer an der selben Stelle (als Right oder Left) bricht.
Polyester :.Die meisten Custom-Made-Werkstätten benutzen Polyesterharz für das Laminat. Es kann jedoch nicht mit Polystrol-Schaum verarbeitet werden.
Polystyrol (PS):. PS-Schaum ist im Vergleich zu PU-Schaum leichter und weniger stabil. Es wird meist für hochvolumige Bretter verwendet. Für die kleineren Funboards hat der härtere PU-Schaum eindeutige Vorteile (à EPS).
Polyurethan (PU) :.PU-Schaum wird in vorgeform-ten, teilweise schon mit Stringern versehenen Rohlingen (Blanks) angeboten.
Pop-Aerial :.Kleiner Aerial
Powerjoint :.Teil des Mastfusses: Nach allen Seiten in einem Winkel von min. 90° frei bewegliches Gelenkelement innerhalb des Mastfusses.
Profil :.Aussenlinie eines Querschnittes; die mög-lichst strömungsgünstigste Formgebung des Se-gels.
Pumpen :.Wiederholt am Rigg reißen, um das Brett auf einer Welle oder bei schwankendem Wind ins Gleiten zu bringen.

Q.
Querkraft :.Die im Segel und am Brett zum Vortrieb rechtwinklig nach Lee wirkende Kraft.

R.
Rails :(auch Kanten)
Raumschots: Weg vom Wind.
Raumschot(kurs) :Der Kurs, auf dem der Wind zwischen 90° und 160° zur Brettmittellinie bläst.
Reach (engl.): raumer Kurs
Reefbreak :Welle, die über ein Fels- oder Korallenriff bricht.
Reef Pass Break: Welle, die meist auf dem offenen Meer aus sehr tiefem Wasser auf ein Riff läuft.
Relativer Wind: Die Kombination aus atmosphährischem („wahren") Wind und Fahrtwind.
Richtungsstabilität :Stabilität gegen seitliche Krafteinwirkung.
Riff :Schmale Bank oder kammartige Klippenreihe im Meer (Sand-, Stein-, Felsenriff), unter oder nur wenig über der Wasseroberfläche. Korallenriffe sind Korallenbauten.
Riffbrandung :Die Wellen brechen an einem vorgelagerten Riff.
Rigg:.Der „Motor" des Surfboards als Einheit von Segel, Mast, Mastfuß und Gabelbaum.
Riggsicherung :.Verbindungsleine zwischen dem Mastfuß und dem Brett, die Board und Rigg im Fall eines Mastfußbruches oder ähnlichem zusammenhält. Wird heute nur noch selten verwendet.
Right :.Eine Welle, die vom Strand aus gesehen von rechts nach links bricht.
Rip current :.(engl.) Reißende Strömung im Bran-dungsgürtel.
Rip-Strömung :.Strandströmung gegen die Lauf-richtung der Wellen; meist über tieferem Wasser, wo die Wellen noch nicht brechen.
Rip(tide): Strömung, die auf das offene Meer zieht.
Rocker: (engl.) Aufbiegung des Unterwasserschiffs am Heck.
Rollercoaster :(engl.: Achterbahn) hier: Wasserwalze
Rotationssegel .:Schon 1984 führte Barry Spanier (Neil Pryde) den Begriff RAF in die Segelszene ein. Diese Abkürzung hat in Deutschland gelegentlich zu Mißverständnissen geführt, bedeutet jedoch nur „Rotational Asymmetrical Foil", rotierendes und asymmetrisches Segel also. Diese ursprüngliche Neil-Pryde-Entwicklung wird inzwischen von vielen Segelmachern angeboten. Heute weiß man, dass nicht das Konstruktionsprinzip dieser Segel allein (die Latten liegen an der Leerseite des Mastes an) die Leistungskraft des Segels definiert, sondern dass der Schnitt insgesamt sowie eine Reihe weiterer Details entscheidend sind.
Rückstellgeschwindigkeit: Geschwindigkeit, mit der sich das Segelprofil den ständig wechselnden Druckverhältnissen beim Surfen anpassen kann. Die Rückstellgeschwindigkeit hängt überwiegend vom Mast und dessen Carbon-Anteil ab.

S.
Sandbreak :Welle, die auf Sand bricht.
Schiften :(s. Shiften)
Schlag :.Die beim Kreuzen zurückgelegte Strecke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Wendemanö-vern.
Schlagfestigkeit: Festigkeit gegen kurzzeitige Krafteinwirkung.
Schneiden :Lang gezogene Halsen oder Bottom Turns bei hoher Geschwindigkeit werden regelrecht ins Wasser „geschnitten" (engl.: carved).
Schnellverschluß: Befestigungssystem des vorde-ren Gabelbaumendes am Mast.
Schothorn: Die hintere Ecke des Segels (zwischen Unter- und Achterliek), die am Gabelbaumende befestigt wird.
Schothorn voraus :Fahren mit dem Rigg verkehrt herum, so dass das Schothorn nach vorne zeigt.
Schwert :.Nach unten aus dem Brett herausragende Fläche zur Verringerung der Abdrift; kann aus- oder eingeklappt werden. Wird nur bei Anfänger- oder Raceboards über 3 Meter verwendet.
Schwimmweste :Am Körper getragene Auftriebs-hilfe.
Scoop :(engl.) Aufbiegung des Bugs
Section :Teil der Welle: z.B. Carvesection, Tube-section, Close-out-Section.
Segeldruckpunkt (SDP) :Der (angenommene) Punkt im Segel, in dem sich die wirkenden Kräfte des Windes vereinen.
Segelhals :Unteres Ende des Segels (zwischen Vor- und Unterliek)
Segelhand :Die in Fahrtrichtung gesehen hintere Hand, die beim Surfen nahe am Gabelbaumende liegt.
Segellatten: Latten, die in Taschen quer über dem Segel stecken, um das Profil des Segels in einer bestimmten Form zu halten.
Segelsteuerung :Steuerung mit dem Segel ohne Brettneigung.
Set :Wellen kommen in Gruppen (Sets) von größeren und kleineren Brechern.
Shape: Die Form eines Boards oder der Profilverlauf bei Segeln.
Shaper :Der Shaper „shapt" ein Brett aus einem Klotz EPS (Blank) und gibt ihm seine Form.
Shear Tip: (Rotor Head) Topkonstruktion von Neil Pryde, bei der am Masttop ein seitlicher Ausleger das Segel stabilisiert. Sieht aus, als wäre die Spitze des Segels mit der Schere („pair of shears") abgeschnitten worden.
Shiften :Das Segel bei der Halse über die Brett-spitze von einer Seite auf die andere zu bringen.
Shorebreak :Wellen, die direkt auf das Ufer brechen und das Starten sehr schwierig machen.
Shoulder :Teil der Welle, die noch nicht gebrochen ist.
Sideshore(wind) :Der Wind bläst parallel zur Küste (zum Ufer).
Sideoffshore(wind) :Mischung aus Sideshore und Offshore. Der Wind bläst schräg aufs Meer hinaus.
Sideonshore(wind) :Mischung aus Sideshore und Onshore. Der Wind bläst vom Meer schräg aufs Land.
Sideslipping :(engl.) Gewolltes seitliches versetzt werden, u. a. in der Halse.
Slalom :Funboard-Regatta rund um zwei auf Halbwindkurs ausgelegte Tonnen.
--->Snagger: Begriff aus dem norddeutschen, früher: = Seemann der von seinen Erlebnissen auf hoher See erzählt.  heute = Surfer welcher am Strand mit verschränkten Ellbogen permanent versucht dich in ein Gespräch zu verwickeln und einem erklärt das gerade heut die Bedingungen nicht optimal wären . Vorsicht !!!...meiden.
Spin-out : Durch Ventilation hervorgerufene plötzliche Funktionsuntüchtigkeit der Finne: Das Heck bricht aus.
Springen :Abheben von der Wasseroberfläche (oder Welle).
Startschot : Dicker Tampen, der am Gabelbaum und am Mastfuss befestigt ist, mit dem man das Rigg aus dem Wasser holt.
Statischer Auftrieb: Die Gewichtsverminderung durch statischen Auftrieb ist gleich dem Gewicht der von dem eintauchenden Körper verdrängten Gas- oder Flüssigkeitsmenge.
Steuerbord :In Fahrtrichtung gesehen die rechte Seite des Brettes.
Steurbordbug :Das Segel steht auf der in Fahrt-richtung gesehen rechten Seite des Boards.
Stringer :.Stringer sind Längsversteifungen (meist aus Holz, auch GFK), die für Custom-Made-Boards obligatorisch sind. Bei Serienbrettern kann aus kon-struktionsbedingten Gründen kein Stringer ein-gebaut werden, hier hilft man sich meist mit Er-satzkonstruktionen aus Aluminium oder ähnlichem.
Surf .:Das Wort bedeutet im Englischen Brandung, ein „Surfer" ist ein Wellenreiter. Ein Windsurfer heißt dagegen „Boardsailor" oder „Windsurfer".
Swell :Wellen, die vom Seegang herrühren, als Dünung weite Strecken zurücklegen, im flachen Wasser als Swell :die Küste erreichen und in Buchten oder Häfen hineinlaufen.
Switch stance :verdrehte Fusstellung beim Freestylesurfen

T.
Table-Top: Manöver, bei dem die Brettunterseite nach oben gekehrt wird. Vor der Landung wird muss das Brett wieder zurückgedreht werden.
Tack :Englischer Begriff für Wende: Drehung mit dem Bug durch den Wind.
Tack-Strap :Gurtband zum Spannen des Unterlieks.
Tail :Englischer Begriff für Heck
Take Off :Angleiten auf der Welle durch Wellen-schub.
Tampen :Kurzes Stück Leine.
Threesixty: (® Dreisechziger)
Thruster-Finnen :Zwei kleinere Finnen neben der Mittelfinne.
Tide :Gezeiten am Meer.
Tinkler-Tail: Eine englische Variante der „weichen Hecks". Soft-Tails haben ein verformbares Heck, dessen Rocker-Linie und/oder Unterwasser-Shape sich je nach Windstärke und Belastung verändert. Mike Tinkler löste dieses Problem mit einer unter dem Heck montierten Platte, deren Flexibilität (deshalb auch „Flex-Tail" genannt) mittels einer starken Feder verstellbar ist.
Wird heutzutage nicht mehr verwendet.
Top :Mastspitze (auch Topp)
Top-Turn :Gleichbedeutend mit Cut-Back.
Tote Zone :.Ein Bereich von ungefähr 50° auf jeder Seite des Windes, in dem man mit einem Fahrzeug unter Segel nicht mehr fahren kann.
Transition: Englischer Begriff für Manöver. Gemeint ist immer eine Wende oder eine Halse.
Trapez :.Hüft- oder Sitzgurt mit Metallhaken, mit dem man bei stärkerem Wind einen Teil des Segeldrucks nicht mehr mit den Händen, sondern mit dem gesamten Körper halten kann.
Trapeztampen :Am Gabelbaum befestigte Leinen in die man sich mit dem Trapezhaken einhängt.
Tricksurfen:. (s. Freestyle)
Trimm :.Für maximale Leistung von Rigg und Brett ist der optimale Trimm notwendig. Das Rigg wird über Trimm-Schot; Vorliekstrecker, Segellatten und andere Vorrichtungen getrimmt. Brett Trimm bezeichnet die Einstellung der Position von Mastfuß, Finnen und Fußschlaufen, sowie allgemein die Gewichtsverlagerung des Surfers.
Trimmschot: .Dünner Tampen, mit dem das Segel im Gabelbaum gespannt (getrimmt) wird.
Tube :.Wenn Wellen steil und hoch brechen, bildet der Oberteil der sich überschlagenden Welle kurzzeitig eine Art Röhre. Die Wellenreiter lieben die Tubes. Wer einmal richtig „in der Welle drin" war, sagen sie, kommt davon nicht wieder los.
Windsurfern ist es nicht möglich in einer Tube zu surfen.
Tuning :(engl.) Abstimmen; hier: Brett schneller machen
Turbulenz :Verwirbelte Strömung
Twinser-Finnen: Zwei gleich große Finnen nebeneinander.
Twist :.Verbindung des Gabelbaums zum Top. Auch der obere Mastteil (bei teilbaren Masten).

U.
Unterliek :.Kante des Segels zwischen Mastfuss und Schothorn.
Upside-Down: .Sprung, bei dem man sich zurücklehnt, so dass die Brettunterseite nach oben gedreht wird (nicht Table-Top!).

V.
Ventilation :.Wenn durch hohe Geschwindigkeit über kabbeligem Wasser Luft an die Finne gezogen wird, verliert das Brett jegliche Führung und bricht mit dem Heck seitlich aus (s. Spin-out).
Verdränger :.Brettform mit vorwiegend rundem Unterwasserschiff.
Volumen: .Das Gesamtvolumen bestimmt, im Verhältnis zum Gewicht des Surfers, ob ein Brett ein Floater, ein Semi-Floater oder ein Sinker ist.
Die Volumenverteilung hat entscheidenden Einfluss auf das Fahrverhalten des Brettes.
Vorliek :.Die vordere Kante des Segels zwischen Top und Mastfuss.
Vorliekstrecker :.Tampen mit dem das Vorliek des Segels unter Spannung gesetzt wird.
Vortrieb :.Derjenige Teil aller vom Segel ausgehenden Kräfte, der in Fahrtrichtung des Boards nach vorne gerichtet ist.
Vorwindkurs :.Der Kurs, bei dem der Wind direkt von hinten kommt (man fährt in Windrichtung).
V-Shape:. Ein V-förmiges Unterwasserschiff erhöht den seitlichen Widerstand des Brettes und macht es gleichzeitig wendiger.
VTS : Visual Trimm System: Markierungspunkte im Segel, an denen man erkennen kann, ob der Trimm stimmt. Von North Sails patentiert.

W.
Waschmaschine:. Ziemlich ernst gemeinte Umschreibung dessen, was einen Surfer erwartet, wenn er  mit oder ohne sein Gerät unter eine Weißwasserwalze gerät.
Wasserstart : Mit der Kraft des Segels direkt aus der Schwimmlage starten.
Wellen: .Man unterscheidet Dünungswellen (Swell), die durch weit entfernte Stürme erzeugt wurden; Windwellen, die durch Wind aufgeworfen werden, der auch im Surfrevier herrscht; und Kabbelwellen (Chop), d. h. sehr kleine kurze Wellen, die das Brett sehr unruhig machen und Spin-outs begünstigen.
Wellenreiten :.Auch als deutscher Begriff für Wave-Performance oder Waveriding verwendet, einem technischen Wettbewerb in der Brandung, bei dem Sprünge, Wellenreiten und Manöver von einer Jury nach Punkten bewertet werden.
Wende:. Richtungsänderung mit dem Bug durch den Wind.
Wide-Point: .Englischer Begriff für die breiteste Stelle eines Brettes. Je nachdem, ob die breiteste Stelle in der Mitte des Boards oder weiter vorne liegt, definiert sich sein Einsatzbereich.
Windgeschwindigkeit :.Geschwindigkeit des Windes, angegeben in m/s, km/h oder Knoten.
Windkraft : Kraft des Windes, angegeben in N/m², wächst im Quadrat zur Windgeschwindigkeit.
Windstärke . Einteilung der Luftbewegung nach den Auswirkungen des Windes auf die See mit Skalenwerten von 0 - 12 nach der Beaufort-Skala.
Windswell (auch Windwellen):  Wellen, die durch ein lokales Windsystem entstehen (Wind und Welle kommen meist aus der gleichen Richtung). Im Gegensatz zur Dünungswelle die vom Wind erzeugte Welle.
Wipe-out : Ungewollter, dynamischer Abgang bei extremen Sprüngen und Manövern.

Z.
Zugfestigkeit :Zugspannung, bei der ein Körper auseinander reißt.