-jumpen
Will man mal
absichtlich die Wasseroberfläche für unbestimmte Zeit verlassen, muss man
entweder ans Ufer fahren, oder man benötigt eine "Rampe". Da diese
meistens nicht überall so passend rumschwimmen, kann man auch eine Welle
dafür missbrauchen. Je größer diese Welle desto länger,höher oder weiter
kannst du fliegen. Ganz entscheidend ist auch dein Speed vor der Welle
(beim Skispringen nennt man das max. Anlaufgeschwindigkeit). 
So weit so gut, aber jeder der hoch hinaus will landet auch irgendwann wieder....sanft oder geräuschvoll & schmerzhaft. Deshalb sollte man sich schon beim erspähen einer "Rampe" genau überlegen wozu sie taugt. Der Surfer muss sich dann in Bruchteilen von Sekunden entscheiden ob jetzt ein Choop Hopser, ein Table Top, ein Goiter, ein Backloop, ein Frontloop, ein einhändiger Doppelfrontloop oder besser gar nix ablaufen soll. Denn schon beim "Absprung" ist meist der gestandene oder schmerzhafte Ausgang des Moves vordefiniert. Eine gewissermaßen nötige Flugerfahrung sollte man sich deshalb vorm ersten Doppelloopversuch aneignen, weshalb werden wir hier erst mal mit den Hopsern anfangen.
-choops
Schon die allerkleinste
Rampe genügt eigentlich um dein Board aus dem Wasser zu katapultieren.
Dazu wippt man das Board quasi mit gleichmässigen Auf- und Ab Bewegungen
des Körpers auf, was dann ruckartig den Wasserwiderstand erhöht. Beim
Absprung Segel schnell dichtholen und mit Fussteuerung etwas anluven, dann Luvkante anheben "zieht" man das Board zuerst
mit dem vorderen und dann mit dem hinteren Fuss aus dem Wasser. Danach
gilt : Füsse, besonders den hinteren schnell unter den Allerwertesten
ziehen, dadurch wird das Board flach gehalten und der Luftwiderstand
während der "Flugphase" minimiert. Vor der Landung einfach Füsse wieder
etwas strecken und weitergleiten, ....easy oder 
als -big jumps
bezeichnet man entweder sehr hoch oder weit geflogene Sprünge ohne irgendwelche Verdrehungen in der Flugphase. Je nach Surfrevier sind big-jumps auch gefahrlos für jeden Hobbysurfer erlernbar. Ein gestandener Flug vermittelt dabei ein enorm geiles Gefühl von grenzenloser Freiheit. Deinen ersten wirst du nie vergessen!
-loop
hierbei muß man zwischen rückwärts oder vorwärts rotierenden unterscheiden. Technisch anspruchsvoller ist der Backloop, da die Rotationsgeschwindigkeit schneller wird und eine saubere Landung schwer zu timen ist. Mehr Mut und Überwindung hingegen braucht man für den Frontloop .
-backloop
klassischer Loop der meist in der Welle gesprungen wird. Hierbei rotiert man rückwärts gegen den Wind. genauere Erklärung inkl Animation (engl.) gibts hier : >>>http://www.stehsegelrevue.com/moves/backloop/
-frontloop
Cesare Cantagalli war der Surfer welcher 1985 erstmals mit
einem Surfbrett eine komplette Vorwärtsrotation aufs Wasser knallte. Daher
auch der Name "Cheese-Roll". Das größte Problem beim erlernen des
Vorwärtsloops ist dein eigener Überlebensinstinkt, welcher sich immer
genau dann meldet wenn du kurz vorm Absprung bist, denn der sollte bei
maximale Speed nach vorn erfolgen. Hat man sich dennoch schon mal dazu
entschlossen muss man nun schnellstens die Rotation einleiten. Dies
geschieht indem man den Kopf (wichtig !!! ...denn wie überall lenkt auch
hier der Kopf ) nach unten neigt die Masthand streckt und mit der Segelhand so weit dicht holt
wie es nur geht. Je dichter das Segel desto schneller rotiert man. Der
Rest ist dann Glücksache, bzw. Erfahrung. Im optimalen Fall landet man in
voller Gleitfahrt und weiter gehts. In der Welle lässt sich der frontloop
auch "over the top" springen ungefähr wie hier: >>>http://www.stehsegelrevue.com/moves/frontloop/ 
Auch gibt es keine ernsthafte Möglichkeit sich an den Move
langsam heranzutasten. Alles was geht ist: rauf und rum, entweder es
klappt oder....? 
Die Profies springen inzwischen den Doppelten Frontloop serienweise auf ihren Contestes. Den angeblich allerersten, der gefilmt wurde könnt Ihr hier unten mal reinziehen. -doppelfrontloop: Robert Theriteau >>> Movie download here