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Baden-Würtemberg:

Badsee / Beuren:

2011_03-10: Spotbeschreibung vorläufig zensiert. Wir werden sehen ob es demnächst eine Neue gibt.

Badsee Beuren

Wuhrmühleweiher / Kissleg: ... noch so ein "Homespot". Hier ist ebenfalls Vorsicht geboten! Schon auf dem Weg dahin ist mit allerlei Fallen zu rechnen. Es kann passieren das dies die letzte Fahrt mit deiner Surfkarre wird. Bei zu intensiven Wasserkontakt bekommt man zu dem in der Regel Hautausschlag! Als Best Material ist hier unbedingt Wavestuff angesagt. Denn wenn die Angler in Schwärmen zum Dynamitfischen ausrücken ist der Swell mit Klotüren nicht fahrbar. ...überhaupt... die Angler *grr* ...

Bodensee: Langenargen zwischen Lindau und Friedrichshafen ist hervorragend bei Südwest bis Westwind. Den Surfspot findet man ganz easy, einfach den Schildern "DLRG-Surfplatz" folgen. Aufgrund des anhaltend niedrigen Wasserstandes am Bodensee ist dieser Spot mittlerweile zum Stehrevier mutiert. ..gut für Anfänger also... :-) Doch der Sage nach soll es wohl 2 bis 3 mal jährlich vorkommen das auch hier mal 7 bft ankommen. Wenn dann auch noch die Windrichtung stimmt, (sw) läuft in Langenargen eine satte Brandungswelle ein, in der es richtig Spass macht rumzutoben. Den Platz auf dem Wasser muß man sich mit einer Überzahl von Kitern teilen, was sich allerdings bei 7 bft etwas relativiert. :-)

Langenargen

Laupheimer Baggersee:  Wenn es mal ordentlich bläst ist auch der Laupheimer See für ein paar "Rutscher" nach Feierabend gut. Meist ist es aber sehr böig hier, egal wo der Wind gerade herkommt. Wegen der unkonstanten  und drehenden Winde baut sich aber keinerlei Welle auf. Dies wiederum kann beim richtigen "Erwischen" einer Böe kurzzeitig zu richtigem Speed verhelfen. Man muss allerdings den kostenpflichtigen Parkplatz für die Badezone anfahren, da die dort ansässigen "Snagger-Surfclubs" keine Fremdlinge dulden. Von 15. Nov. bis 16. März besteht hier allerdings auch ein unsinniges Surfverbot.

Bayern (und was früher so dazugehörte):

Kochel- & Walchensee: Thermikreviere! Walchi ist besser bei Schönwetter da ne Thermik entsteht, der Kochel eher bei angesagtem Föhn...man weiss also nie genau ob nun ein Wind kommt oder nicht. Kochelseeföhn gibt es meist im Frühjahr oder im Herbst bis Winter, welcher dann morgens bei Sonnenaufgang am stärksten wird, und je nach Lust und Laune auch mal bis Mittags anhält. Meist ist irgendwann schlagartig Schluß mit Wind, aber das macht nix, weil man dann selbst eigentlich fertig ist. Meistgefahrene Segelgrößen sind dann zwischen 4-5m². ...aber sogar die selbsternannten Locals täuschen sich des öfteren in Ihren Windvorhersagen. Bei ausgiebiger Föhnlage fährt man hier einfach auf Verdacht und mit einer Portion Optimismus hin. Ein Video vom Spot findet ihr unter Trips 2010

Walchensee. Das krasse Gegenteil bei Thermik. Hier kommst du nur mit Segelgrößen >7m² einigermaßen vom Fleck weg. Idealer Spot für Formulasurfen, da eigentlich nie die Gefahr besteht, das der Wind unvorhergesehen auffrischt. An guten Tagen und Wochenends wirds außerdem problematisch einen einigermaßen günstigen Parkplatz zu finden. Die "Gallerie" ist meist schon Freitag abend gefüllt, und im Ort Walchensee muß man Menschenmassen auf engsten Raum ertragen können, sonst bekommt man hier einen Vogel. Man könnte dann meinen, ganz München versammelt sich hier zur Materialshow. Im Frühjahr oder auch im Herbst gibt es manchmal noch das einmalige Nebelwindschauspiel. Dabei kommt der Nebel mit ca.4-6bft. vom Kochelsee unten herauf, und beschert den Windsurfen ein Erlebnis der besonderen Art. Im Okober 2010 hatten wir erstmalig das Glück dies zu erleben. In unserer Galerie findet ihr mehrere faszinierende Bilder.

Achensee in Österreich, ca. 45min Fahrtzeit vom Kochel oder Walchensee entfernt kommt man über eine private Mautstrasse zum Achensee. Hotspot bei Föhn, und ganz selten auch bei Wetterumschwung von Schön- auf Schlechtwetter. Dann gibts Nordwind vom feinsten, allerdings meist jäh beendet durch eine Regenfront. Wir waren mal bei ausgiebigen Alpenföhn dort. Der See erinnert einem an eine kleine Miniaturausgabe der Gardasees. Wenig Plätze an denen man am Ufer parken kann, da rundrum von steilen Bergen umringt ist. Wir waren dann letztendlich ganz unten am südlichsten Ende des Sees. Landschaftlich ein Traum da zu surfen. Türkisfarbenes flaches Wasser , also schätzungsweise auch sehr gut zum speeden geeignet. Riesengroßer Parkplatz an der Badeanstalt vorhanden,...ist halt nur ausserhalb der Badesaison optimal. Ansonsten ist der Windsurfer da unerwünscht. Überhaupt braucht ihr um auf dem Achensee zu surfen eine kleine Rarität: Einen Surfwimpel! erhältlich beim Büro der Schifffahrtsgesellschaft in Pertisau für ca. 14,-€ und Vorlage eines Surfscheines. ...gilt dann ein komplettes Jahr. Wir haben das erst hinterher erfahren, sonst hätten wir wohl ein mulmiges Gefühl gehabt, denn tatsächlich kosten hier Wimpelvergehen (wenn man keinen hat) bis zu 500,-€ Strafe.

Ammersee: bei Schlechtwetterwind der bayrische Spot überhaupt. Der beste Platz ist dann bei Herrsching am sogenannten "Kreuz" ca. 300 m vorm Ortseingangsschild einfach am Strassenrand parken. zeitiges kommen verhilft auch hier zu guten Parkplätzen. Alles voll ? .. dann weiterfahren. Am alten Campingplatz muß man zwar paar Euros zahlen, aber Platz ohne Ende. ...oder noch weiter Richtung Fischen. Am Südzipfel des Ammersees kann sogar an der Strasse direkt am Wasser geparkt werden. Platz für 8-10 Autos. Auch bei Stegen an der Nordseite ist ein Zugang möglich. Stehtiefe Sandbänke machen diesen Spot besonders im Winter lukrativ. Das Westufer ist sowohl windmäßig, als auch zugangsbedingt eher nicht empfehlenswert.

Rottachsee: Autobahnkreuz Allgäu Richtung Oberstdorf, die erste Ausfahrt nach Sulzbach. Dann einfach der Strasse weiter folgen bis linker Hand der See zu sehen ist. Hier funktioniert es am besten wenn der Wind aus Ost bläst. Surferfreundliche Parkplätze und grosse Aufriggwiesen vorhanden. Bei Westwind Petersthal ansteuern. 100m vorm Ortseingang geht es links zum Hafen runter.

Rottachsee

und dann gibts da noch so einen kleinen weißen See wo im Sommer bei Sonnenaufgang eine geniale Thermik pustet. ...ist aber ein sogenannter "Secret-Spot" deshalb soll ers auch bleiben. ist eh nur was für Frühaufsteher und die sind unter Surfern wohl eher selten :-)

Brandenburg:

Scharmützelsee: mein ehemaliger Homespot war natürlich der wunderschöne Scharmützelsee, auch das, "Märkische Meer" genannt. Als ein gewisser Theo Fontane diesen Teich so taufte, gab es allerdings noch keine Surfboards, noch irgendwelche Typen die auf ebensolchen Dingern nun täglich auf Wind warten. Denn hier ist für Windsurfer meist absolute Flaute, obwohl die offizielle Windstatistik (lt. DWD) ganzjährig durchschnittlich zwischen 3-4 Beaufort bescheren müsste. (aber was ist das eigentlich?)  Aber ab und zu bekommt man auch da mal den Glanz in den Augen, wenn sich die Bäume biegen.  Der Wind kommt dann, meist hackartig aus Südwest.

Leider ist dieser See rundherum mit Privatgrundstücken, Verbotsschildern usw. so zugepflastert das ein problemloses erreichen des Beachs kaum mehr möglich ist.  Wohin wenn es mal wieder aus Südwest bläst? Auf der Ostseite zwischen Wendisch-Rietz und Diensdorf führen einige Wege fast bis ans Wasser, oder man fährt direkt nach Diensdorf. Dort, beim ,,Haus am See’’ den Weg links zum See runter. Dort dürft Ihr allerdings die Karre nicht abstellen, soll heißen: Material am Beach abladen und dann oben an der Straße parken (ca. 150m). Am Badestrand von Diensdorf kommt man zwar gut ans Wasser, allerdings startet man da voll im Windschatten der riesigen Bäume des Ostufers.

Bei Ostwind gibt es eigentlich nur noch in Wendisch-Rietz am Badestrand eine Chance zum einsetzen. Vom Ortskern immer geradeaus zum See , am Ferienpark (der mit die vielen bunten Holzhäuser) findet Ihr sogar eine Surfstation. Das  Wassersport-Center Rochow bietet Schulung, Brettverleih, Bootsverleih, eine kleine Beachbar  usw.  jedoch gibts da auch seit diesem Jahr akute Parkplatznot, denn alles ist jetzt schön mit dicken umherliegenden Baumstämmen und Pollern dicht gemacht. Offenbar will man mit aller Macht verhindern, das Windsurfer mit ihrem Surfzeugs irgendwie zumutbar ans Wasser gelangen.

Am Strand der Festwiese geht’s ziemlich eng zu. Badelustige, Bojen, Fischernetze und Hobbyskipper sind einem da ständig irgendwie im Weg. Ein Flachwasser- oder Stehrevier hat der Scharmützelsee jedoch nicht zu bieten.

In Bad-Saarow-Strand kommt man auch noch ans Wasser. Zwei-drei Wege führen zwischen den noblen Privatgrundstücken bis zum See runter. Am Badestrand müsstet Ihr das Surfgerödel 150m tragen, weil man nicht mit dem Auto runterkommt.

Zwischen Alt-Schadow und Hohenbrück liegt der Neuendorfer See. Falls Ihr aus Richtung Beeskow kommt, gleich nach der Spreebrücke rechts Richtung; Zeltplatz abbiegen. Nach ca. 500m gegenüber von dem Sportplatz, geht's rechts ans Wasser. Das besondere an dieser Pfütze ist die Art und Weise, wie, vorausgesetzt es bläst aus West, der Wind von Land aufs Wasser kommt. Vom beschriebenen Startpunkt 200-300m Höhe laufen! Da oben am Westufer befinden sich keine großartig störenden Windabdeckungen, wie Bäume etc. Schon 100m hinter dem Schilfgürtel kann man heizen bis die Finne glüht. Störende Wellen ebenfalls Fehlanzeige. Für Speedfreaks ein Geheimtipp!!!

Storkower See: Startmöglichkeiten u. a. in Dahmsdorf am Badestrand, in Storkow/Reichenwalder Str. gleich neben Steakrestaurant. Der Wind kommt hier noch böiger und verwirbelter aufs Wasser als am Scharmützelsee. Dafür sind hier im allgemeinen weniger Hobbyskipper unterwegs. Ansonsten erwartet Euch hier wenig aufregendes.

Wolziger See, A10 Richtung Frankfurt Oder, erste Abfahrt hinter Dreieck Spreeau (Friedersdorf). Nach Friedersdorf Richtung Prieroß bis Blossin. Entweder zum Restaurant im Ort links (dort Liegewiese und Badestrand) oder am Ortseingagng links in den Wald, erster Weg rechts zum Yachthafen. Dort Surfschule und Verleih mit gutem Material, aber nicht ganz billig. Alle Winde außer Nordwest, oder durch Friedersdorf fahren und in Wolzig hinter Brücke rechts abbiegen, dann ca. 200 Meter durch den Wald ist rechts eine kleine Einfahrt zu einem Parkplatz. Du landest dann direkt am Strand. Surfen alle Winde möglich, sehr flach abfallender Strand

Rangsdorfer See, A10 Ausfahrt Rangsdorf, B96 nach Süden, rechts nach Rangsdorf, im Ort Badewiese zum aufriggen mit Parkplatz, alle Winde außer Ost. (zur Zeit wegen Überdüngung gesperrt)

Werbellinsee, A11 Ausfahrt Finowfurt, B167 west, B198 durch Eichhorst zur Badestelle am Campingplatz (Am Spring?), 75m Tragen; oder Anliegerstraße nach Campingplatz zum Wassersportzentrum (Surfschule, Verleih, außder dem Kanus etc.), Eintritt, 50m Tragen, 50m stehtief, alle Winde außer Ost und West.

Standbad Templiner See bei Potsdam, B1 bis Potsdam, dann auf Richtung Caputh bis zum Strandbad. Surfschule und Verleih mit gutem Material, Winde aus Nord über West bis Süd, oft jedoch mit Abdeckung, da der See schmal ist. Schwielowsee bei Potsdam, A10 westlich, Ausfahrt Ferch, bei Nordwind Einstieg in Ferch beim Strandbad, bei Ostwind in Petzow, bei Westwind in Caputh an der Eisenbahnbrücke. Letzterer Einstieg jedoch nur mit 100m Tragen, da der Zugang über die Promade erfolgt. Bessere Bedingungen als Templiner See, aber Zugang zumindest in Caputh nicht einfach.

Fahrlander See bei Potsdam, B2 nördlich von Potsdam bis Neu Fahrland, bei Westwind Einstieg in Neu Fahrland von der Ringstrasse, bei Ostwind Einstieg an die Nordseite nur über Feldwege von der Verbindungsstrasse Neufahrland - Fahrland.

Mecklenburg-Vorpommern:

Müritz:

für die meisten, die aus dem Süden kommen liegt die Müritz auf dem Weg zur Ostsee. A19 Abfahrt Röbel gehts runter. Dann hat man die Wahl, je nach Windrichtung ob man an die Ost oder Westseite ansteuert.

Boek auf der Ostseite gelegen ist eigentlich der bekannteste Müritzspot.In Boek selbst gibt es zwei Möglichkeiten, einmal c15 am sogenannten Bolter Ufer oder weiter hoch direkt auf den c16, der jedoch in der Saison von Dauercampern belegt ist. Mann muss deshalb das Material ziemlich weit nach vorn schleppen. Dazu kommt noch das man auch auf dem Wasser noch ca 150m rauslaufen muss. Je nach Länge der montierten Finne halt *g*. beide spots funktionieren gut bei Südwest bis Nordwest. Ab 5 Bft gibt es am Rande des Stehbereichs auch gute Sprungrampen.

Gotthun sollte man nur bei östlichen Winden aufsuchen. An mehreren Campingplätzen kommt man direkt ans Wasser. Camp Nitschow z.b. Auch hier auf der Seite ist alles flach im Uferbereich.