Warnemünde:
am schnellsten von der Autobahn aus zu erreichen. Direkt auf der B103 einfliegen, im Bereich Parkstraße rechts auf den Strandweg abbiegen. Die meisten Surfer sind immer am Übergang 20. Warne funktioniert gut bei Wind aus West bis Nordost, dann gibts auch satte Welle. Achtung beim Einstieg! die starke Strömung kann einen schnell mal an die Buhnen spülen. Bei südlichen Winden alles ablandig. Gute Parkmöglichkeiten, auch über Nacht kann man stehen bleiben.
Abends kann man dann mal die Kneipen am "Alten Strom" checken. Langweile Fehlanzeige, gemütliche Hafenatmosphäre mit allem was dazugehört.(Fischgestank, Straßendudler usw.)
Fischland/Darss:
Born, mein Lieblingsspot, denn hier ist bei jeder Windrichtung und Windstärke alles möglich. Weite Schläge über den ganzen Saaler Bodden, oder Freestyle und Halsentraining im Flachwasser, egal worauf du gerade Bock hast, hier gehts immer. Außer in der Fahrrinne und in der Nähe der Fischerreusen kannst du fast überall stehen. Kräftezehrende Wasserstarts etc. kann man hier einfach mal vergessen.
Anfahrt über
Wustrow-Ahrenshoop- ,am Surfhinweisschild zum Regenbogencamp rechts
abbiegen. Zugang zum Bodden hat man entweder auf dem Campingplatz oder auf
der Surferwiese . Die findet man, wenn Ihr am Camp vorbeifahrt nach
ca. 250m rechts abbiegt und den Feldweg weiterhoppelt. Kostet mittlerweile
4€ pro Tag/Automobil. Der Preis ist schon o. k. , denn als Service
gibt es auch ein vollgeschissenes Dixieklo. (ich hab halt immer was
zum meckern) Bis 22,00Uhr müßt Ihr euch da aber dann wieder auf die Socken
machen, denn Wildcamping gibt es auf dem ganzen Darß nicht mehr. Einige
Geheimtipps gibt es schon noch, aber die kann ich leider hier an dieser
Stelle nicht verklickern. Wenn ihr legal übernachten wollt geht das
natürlich auch im teuren Regenbogencamp. (z. B. 2Pers. 1Auto 1kl. Zelt in
der Hauptsaison=24.90€ pro Nacht) Fazit: nix für Schnäppchenjäger ,
...trotzdem kommen wir immer wieder, denn wie gesagt: man wird auf
dem Wasser für alles entschädigt. Zwei Surf/Kiteschulen garantieren
Euch in Born zur Not den gewollten Könnerstufensprung, aber auch den
Gnadenschuß in deinen Geldbeutel.Windsurfen in Born geht bei allen
Windrichtungen, sogar bei Nordost der dann ablandig ist. 300 m links von
der Surferwiese pfeift es dann durch die "Düse", wo Du dann deinen
persönlichen Speedrekord etwas in die Höhe schrauben kannst.
weitere Surfspots auf dem Darß:Dierhagen: für alle die es ganz
eilig haben und aus dem Süden kommen wäre hier die erste Möglichkeit um
aufs Wasser zu kommen. Zum Einem auf der Ostseeseite bei Südwest bis Nord
(der Srand ist Buhnenfrei !!!),
oder bei östlichen Winden auf dem Bodden. Dazu jeweils an der
Ampelkreuzung links oder rechts abbiegen. Rechts zum Bodden einfach der
Ausschilderung Richtung "Hafen" folgen. Links neben der Hafenmauer ist eine freie Stelle(ca 100m
vom Parkplatz entfernt) Toiletten und Imbiss vorhanden. Außerdem kann man
hier auf dem Parkplatz auch über Nacht noch kostenlos stehen
bleiben.
Wustrow: noch vorm
Ortseingangsschild etwa 200m vor dem Windrad links auf den Parkplatz
einbiegen (der Kassierer wartet schon).Der Weststrand in Wustrow (Ostsee) ist bei
auflandigem Wind aus West nur für geübte Surfer zu empfehlen
(enge Buhnenabstände).
Das Surf-Center-Wustrow bietet auf seiner Home-Page www.surfcenter-wustrow.de nützliche
Informationen. Der ehemalige Boddenspot in Wustrow-Barnsdorf ist leider
durch die Gemeinde oder Anwohner gesperrt worden, zumindest gibt es keinen
Parkplatz mehr.
Ahrenshoop: Windsurfer sind hier in der Hochsaison unerwünscht ! obwohl es paar Strandübergänge gibt an denen es vom Parkplatz nicht so weit bis zum Strand ist. Auf dem Parkplatz unmittelbar nach Ortsausgang kann man auch eine Nacht umsonst bleiben.
Zingst: den Surfstrand findet man am Strandübergang17 (?wenn ich mich nicht grad irre) und kann man auch noch grad so als Surfgelegenheit bezeichnen, auch wenn man sein Material vom Parkplatz des Campingplatzes Freesenbruch ca 200m über die Straße und den Deich schleppen muß. Durch die hier ebenfalls sehr langen Buhnen gehts hier nur bei Sideshore - Bedingungen (also West oder Ostwind) Surfschule vor Ort.
Rügen :
Suhrendorf: gelegen auf der Halbinsel Ummanz, gehört Suhrendorf zu den besten Surfspots auf Rügen, besonders für Anfänger ideal, da man mindestens 300m weit stehen kann. Für Heizer hat das den Nachteil das man sich schnell mal die Finne ramponiert. Spätestens ab Mai/Juni sind hier Seegrasfinnen ein absolutes Muss, denn bei allen Winden treibt auch hier das Zeug im Wasser rum. Surfschule ist im Ostseecamp ebenfalls vor Ort. Das Camp muss man eh ansteuern da sonst keine Chance vernünftig ans Wasser zu kommen. (kostet 3,60 € pro Nase)
Thiessow: Wer schon zu Honeckers Zeiten auf kurzen Boards unterwegs war, der kennt natürlich Thiwai, wo man schon damals, natürlich gut bewacht, sein selbstgebautes Material auf Salzwassertauglichkeit testen durfte. Den Spot und die Surfschule von Ghandhi findet man indem man durch den ganzen Ort durchfährt in Richtung Klein Zicker, dann auf der linken Seite. Die Surfelite der ehemaligen Ostzone traf sich hier. Geht hier am besten bei westlichen Winden. Ansonsten ausweichen nach >>
Lobbe: dort gegenüber des Campingplatzes kommt man super an den Beach, welcher frei von Buhnen ist. Bei Ostwind manchmal Hammerwellen von rechts!!
Heute gibt es rund um Rügen ca. tausend Möglichkeiten zum Surfen, allerdings an 999 davon hast du auch spätestens ab Juni/Juli das leidige Seegras an der Finne. Wer keine geeigneten Säbel im Gepäck hat, kann sich die ja in Altefähr an der B96 beim Wind&Wasser-Surfshop eindecken.